Der Kalender von Coligny

      Der Kalender von Coligny

      Nach dem kleinen Ort Coligny in Frankreich wurde ein Ausgrabungsfund genannt, der in die keltische Zeit datiert wird. Man geht vom 1. Jahrhundert nach Christus aus. Die Tradition dieser Kalenderart reicht allerdings weit zurück, vermutlich bis ins 8. Jahrhundert vor Christus und knüpft damit an ältere Kalenderarten wie den Goldhüten oder der Scheibe von Nebra an.
      Beim Kalender von Caligny handelt es sich um einen so genannten lunisolaren Kalender.
      ( luna= Mond und sol= Sonne, Kalendermonate sind die Mond-Monate
      ( 29, 53059 Tage) und Kalenderjahr ist das Sonnenjahr).
      Ein lunisolares Kalenderjahr hat 12 bzw. 13 Mondmonate im Wechsel und hat dann im Durchschnitt 365,24219 Tage.
      Dieser Kalender besteht aus mehreren Bronzetafeln mit 64 Monaten.
      Wahrscheinlich diente er in erster Linie den Druiden, die in dieser Zeit ein enormes astronomisches Wissen hatten.
      Der Zyklus des Kalenders deckt 30Jahre ab.
      Das Erstaunliche an diesem Kalender ist seine Genauigkeit. Der Kalender von Coligny ist genauer als der heutige gregorianische Kalender. Die Schalttage sind nach einem mathematischen Schaltrhythmus vorgegeben.
      Die Astronomen jener Zeitepoche waren ihrer Zeit weit voraus. ('#)
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