Hilazon Tachtit

      Hilazon Tachtit

      Hilazon Tachtit ist eine Höhle im westlichen Galiäa, 14 Kilometer von der Mittelmeerküste entfernt. dort haben Archäologen das Grab einer Frau entdeckt, das vor ungefähr 12000 Jahre angelegt wurde. Form und Grabbeilagen lassen vermuten, das es sich nicht um eine gewöhnliche Frau handelt, sondern um eine Schamanin.
      Das Grab ist oval und in das harte Gestein muldenartig vertieft. Die Tote war im Schneidersitz gebettet worden. Neben den vielen Grabbeilagen fallen besonders 50 Schildkrötenpanzer auf. Ein dreieckiger Stein bildete den Verschlussstein.
      Der Fund von Hilazon Tachtit bringt neue Aspekte in die Erforschung der Natufien-Kultur.

      Re: Hilazon Tachtit

      War die Frau in dem Grab eine Schamanin oder Priesterin? Das ist die Frage, die die Archäologen nach dem Fund des Grabes in der Höhle von Hilazon Tachtit. beschäftigt.
      Bislang ging man davon aus, das die Menschen zur Zeit der Natufien-Kultur in gegenseitiger Gleichstellung sowie wenig ausgeprägten gesellschaftlichen Strukturen lebten. Die Art der Grabanlage legt den Schluss nahe, das es sich um eine besondere Person in exponierter Stellung gehandelt haben muss. Die Grabbeigaben deuten auf eine kultischen Zusammenhang hin.
      Es entsteht ein anderes Bild über die Zeit der Natufien.