Schallverarbeitung im menschlichem Gehirn

      Schallverarbeitung im menschlichem Gehirn

      Die Großhirnrinde des menschlichen Gehirns verarbeitet Frequenzen eines Schalls in Säulen , die aus tausenden Nervenzellen bestehen. Sie sind wabenartig angeordnet, und erstrecken sich über sechs Schichten. Diese Säulen scheinen die grundlegendste Einheit der Informationsverarbeitung zu sein.

      Melodieverarbeitung des menschlichen Gehirn

      Das menschliche Gehirn bestimmt Töne nicht als absolute Frequenzen, sondern misst die Frequenzänderung zwischen Tönen. Auf eine Melodie bezogen , wird der Raum zwischen den Tönen wichtig. Der ganze Ablauf einer Melodie ist also ein Folge von Klangräumen. Dieser Raum öffnet sich zum Beispiel zwischen zwei Tönen, als ein Klang zwischen Sein und Werden. Der Klangraum ist die Gegenwart zwischen Vergangenheit und Zukunft. Somit ist eine Melodie ein kingendes Bild von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

      Oktavgleichheit

      Eine Oktave entsteht, wenn die Frequenz von einem Ton zum Nächsten verdoppelt b.z.w. halbiert wird. Dieser Klangraum entspricht dem Verhältnis 1 zu 2.
      Der erste Oberton eines jeden Tones ist seine Oktave. Durch die Oktavgleichheit ist es möglich, mit nur 12 Namen für Töne innerhalb einer Oktave, alle Möglichkeiten des Klangspektrum zu benennen.
      Die Oktavgleichheit findet sich in der Musik aller Völker der Erde. Auch die Gesetzmäßigkeiten des Kosmos folgen diesem Prinzip. Somit ist sie ein universell gültiges harmonisches Gesetz.
      EIN WEITERES INTERVAL MIT UNIVERSELLER BEDEUTUNG IST DIE QUINTE. SIE IST GENAU DIE MITTE EINER OKTAVE UND DER ZWEITE OBERTON EINES JEDEN TONES. Z.B. A 440 HZ, HÖHERES A 880 HZ. DIE MITTE IST 660 HZ. DAS IST DER TON E. DIE QUINTE KOMMT IN FAST ALLEN MUSIKEN DER VÖLKER VOR, WAS DARAUF HINDEUTET, DAS DAS GEHIRN DIE QUINTE BEVORZUGT HERAUSFILTERT. OKTAVE BEDEUTET 8, QUINTE 5.

      Mit der Quinte zu 12 Tönen einer Oktave

      Die Quinte ist das Schlüsselintervall um den Raum einer Oktave mit 12 Tönen zu füllen. Beginne ich bei C erhalte ich G. Das G ist nun die Basis für den nächsten Quintschritt. Dieses Verfahren wiederhole ich, bis alle 12 Töne innerhalb einer Oktave erscheinen. Die Töne sind zwar im ersten Verfahrensschritt über viele Oktaven verteilt, aber aufgrund der Oktavgleichheit kann ich sie auch innerhalb einer Oktave denken, spielen und schreiben.

      Oktave und Quinte, eine Trinität

      Die Quinte ist die mathematische Mitte einer Oktave. Eine Oktave entsteht aus zwei gleichen Tönen durch Verdopplung der Frequenz. A 440 Hz - E 660 Hz - A`880 Hz. Somit ist das Ableitungs-Modell für die 12 Töne innerhalb einer Oktave ein trinitisierter Vorgang. Nach 10 Quintschritten sind alle 12 Töne erreicht.