Jericho, unterirdischer Steinbruch

      Jericho, unterirdischer Steinbruch

      Im März 2009 wurde eine Öffnung im steinigen Wüstenboden, im Jordantal, etwa 4 km nördlich von Jericho von einem Archäologenteam der Universität Haifa gefunden. Dieses unscheinbare Loch zeigte sich als Eingang zu einer Höhle, die von Menschen vor 2000 Jahren geschaffen wurde. Die Höhle erstreckt sich unterirdisch über etwa 100 m in der Länge und 4o m in der Breite. Von 22 Steinstützen wird die Decke in etwa drei Meter hoch getragen.
      Die tief eingemeißelte 31 Kreuze an den Säulen könnten auf Christliches Kloster hindeuten.
      Merkwürdige Symbole: ein Römisches Feldzeichen mit weiterer Deutung, als Zodiak oder als Darstellung der 12 Tierkreiszeichen. Im alten Testament (Jos 4) bezeichnet man das ersten Lager von Israeliten das Gilgal im gelobten Land, wo sie zwölf Steine aufgestellt haben sollen. Dieser Ort wird auf Madaba-Karte nordöstlich von Jericho verzeichnet und als „Galgala Zwölf Steine“ hindeuten. Auf der Karte ist Galgala als Gebäude mit einer angrenzenden Mauer dargestellt.