musikalischer Bauplan auch für Stonehenge

      musikalischer Bauplan auch für Stonehenge

      Ein Wissenschaftler hat nunmehr auf einem Kongress für archäologische Akustik eine neue Theorie für den Bau von Stonehenge aufgestellt. Stonehenge kann mit einem akustischen Spezialeffekt aufwarten. Aufgrund von Interferenzen innerhalb der Steinansammlung kommt es zu verschiedenen Lautstärken beim Spielen von Musikinstrumenten. Töne werden laut, leise oder fast nicht hörbar wahrgenommen, je nachdem wo man sich befindet. Der Wissenschaftler vermutet, das man Stonehenge genau nach diesem Muster der akustischen Interferenz gebaut hat und deswegen die gewaltigen Steinblöcke errichtet wurden.
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      Akustisches Interferenzmuster von Stonehenge

      Ergänzend lässt sich sagen, dass Steven Waller, ein unabhängiger Forscher für archäologische Akustik nach seiner Arbeit mit Stonehenge, erkennen konnte, dass die Steinblöcke nach einem bestimmten akustischen Interferenzmuster angeordnet worden sind.

      Er untersuchte die klanglichen Effekte der Anlage mithilfe zweier Flöten und stellte fest, dass sie für eine längere Zeitspanne im selben Ton erklangen. Die Lautstärke richtete sich nach der gegenseitigen Beeinflussung der Schallwellen. Aufgrund dieses Effekts konnten auch bestimmte Ort der Stille ausgemacht werden. An diesen Plätzen, sorgten die Steine für eine absolute Abschirmung der Klangwellen.