Neues aus Stonehenge

      Neues aus Stonehenge

      Stonehenge ist ein Wunderwerk der Ingenieurskunst. Dieser Meinung sind auch die Archäologen, die die gewaltige Steinkreisanlage bis heute erforschen. Jetzt untersuchten sie neben der gewaltigen Anlage auch die nähere Umgebung. Und stießen auf einen weiteren, fast identischen Steinkreis, 2km von Derrington Wals entfernt. Der Fluss Avon schafft eine physische Verbindung zwischen den ähnlichen Anlagen.

      Stonehenge-Konstellation

      Das ist wieder ein wichtiger Hinweis auf mögliche Zusammenhänge zwischen den einzelnen Rundanlagen rund um Stonehenge. Ähnlich wie bei den Pyramiden von Ägypten scheint es doch eine genau geplante Konstruktion von Bauwerken zu sein, die vielleicht auch nach den Sternen ausgerichtet wurde. Man darf auf die geometrischen Berechnungen innerhalb der Rundanlagen gespannt sein. Vielleicht ergeben sich für die Stonehenge-Konstellation gleiche überraschende Aspekte wie für die Pyramiden-Konstellation. §-;!

      der Fluss Avon - eine Verbindung vom Reich der Lebenden mit dem Reich der Toten

      Ich glaube ich muss das Ganze noch mal besser erklären, damit es nicht zu Verwirrungen kommt. Unweit von Stonehenge fanden britische Archäologen jüngst einen kleineren Steinkreis, der einst aus Blausteinen bestand und den sie "Bluehenge" tauften. Heute sind nur noch die Löcher zu sehen, in denen einst die Steine steckten. Anhand der Löcher konnte man den Durchmesser von "Mini-Stonehenge" auf 10 Meter bestimmen. Die Archäologen entdeckten den kleinen Steinkreis am Ende der etwa 2,8km langen Avenue, einem breiten Weg, der Stonehenge mit dem Fluss Avon verbindet. Sehr wahrscheinlich wurden die Blausteine des kleinen Steinkreises während weiterer Bauphasen, ca. um 2.500 v. Chr. in die große Steinkreisanlage von Stonehenge integriert.

      Nach Meinung der Archäologen stützt der Fund die Theorie, dass der Fluss Avon eine Verbindung schafft zwischen dem "Reich der Lebenden", das sie in dem mit Holzpfählen befestigten neolithischen Dorf Durrington Walls erkennen, mit dem "Reich der Toten", oder den aus Stein erbauten Kreisen von Stonehenge.

      Ist es möglich sich mithilfe der Steine von Stonehenge mit dem Reich der Toten zu berbinden?

      Die Archöologen betrachten die Steine als einen Ort, an dem sich die Menschen mit ihren Ahnen verbinden können.Derartige Methoden sind beispielsweise aus Madagaskar bekannt. Auch dort bauen die Menschen Steinmonumente für die Toten. Sie glauben, dass Steine zum Reich ihrer Vorfahren gehören. Vergängliche Matererialien jedoch, wie beispielsweise Holz gehören zum Reich der Lebenden.

      Das Reich der Toten und die Zahl sieben

      Interessanter Gedanke. Eine Verbindung zwischen Stonehenge und den Pyramiden von Gizeh zu ziehen. Eine Verbindung zwischen dem Reich der Toten und der Zahl sieben erinnert mich auch an das Grab des Schamun-Nabi auf dem Friedhof Mitsdakhan in Usbekistan. Dieses Grab wurde von sieben Kugeln überwölbt, die wir auch mit den 7 Chakren des Menschen verbinden könnten. Es ist insgesamt ca. 21 oder 3 x 7 Meter lang.

      Leider kenne ich die sieben Bootsgruben an der großen Pyramide nicht. Ich habe noch nie etwas über sie gehört. Kannst Du etwas genauer darüber berichten?
      Die sieben Bootsgruben teilen sich folgendermaßen auf: 5 sind der Cheops-Pyramide zugehörig und zwei den so genannten Königinnenpyramiden. Die östliche Bootsgrube scheint sehr interessant zu sein von ihren Maßen: 50 Meter Länge und 7 Meter Breite.
      Man fand bisher auch 5 Boote, das älteste ist ca. 5000 Jahre alt und ist ca. 42 Meter lang und 5,5, Meter breit. Es war komplett in 1224 Einzelteile zerlegt und in 13 Schichten übereinander gestapelt. Es soll das Königsboot gewesen sein mit welchem dieser in alle Richtungen nach seinem Tod fahren konnte. Hergestellt wurde es aus der libanesischen Zeder, dem Holz mit dem die Phönizier Handel betrieben. Die Lage der aufgefundenen Gruben auf dem Gizeh-Plateau ist noch rätselhaft; die verschiedenen Maße und die komplizierte Abdecktechnik mit der die Gruben versteckt wurden ( tonnenschwere Steinblöcke) lassen noch viele Fragen offen.