Nikolai Kozyrev, ein spiritueller Wissenschaftler

      Nikolai Kozyrev, ein spiritueller Wissenschaftler

      Indem Nikolai Kozyrev viele Jahre in einem Straflager in Sibirien verbringen musste, hatte er Gelegenheit, dort inhaftierte Schamanen kennen zu lernen. Mit ihnen teilte er seine spirituellen Erfahrungen. So hatte er meditative Zustände, die ihm halfen, Erklärungen für physikalische Ereignisse der Sterne zu finden. Dabei konnte er unter anderem eine spiralförmige wirbelnde Energie beschreiben, die von einem Stern ausging und konstant in Materie einfloss, und dabei äußerst lebendig wirkte.
      Auch durch Aussagen in der Bibel konnte Kozyrev seinen Gedanken einige wichtige Aspekte hinzufügen. So dürfte auch ihm aufgefallen sein, das die Genesis der Bibel durchaus einige physikalische Werte beschreibt, die eigentlich erst in der modernen Zeit für uns von Bedeutung wurden, wie z.B. bei der Erschaffung der Erde vom Licht gesprochen wird und damit vielleicht ein Lichttag gemeint sein könnte. Dieser Begriff wird bei Entfernungen im Universum verwendet, 1 Lichttag entspricht ca. 26 Billionen Metern oder 26.000.000.000 Kilometern. Der Erschaffer der Erde wird mit JHWH angegeben und dieser Name hat den Zahlenwert 26, wenn man die hebräischen Buchstaben verwendet. Das Moses, der Verfasser dieses Textes, der 26. Generation nach Adam angehört, ist sicher kein Zufall.
      Es ist nicht unwahrscheinlich, das die Bibel das einzig zulässige Buch im Straflager war, welches man den Gefangenen zur Verfügung stellte. Kozyrev als gläubiger Mensch, dürfte hiervon Gebrauch gemacht haben. Seine schamanischen Mithäftlinge und er werden in der Bibel viele Übereinstimmungen gefunden haben, insbesondere im alten Testament, das den vielen Entstehungsmythen der Völker der Welt ( die teils wesentlich älter sind) gleicht.
      Indem es im Lager auch jüdische Inhaftierte gab, wird Nikolai Kozyrev auch den Zugang zur traditionellen Kabbalah gefunden haben.
      Nikolai Kozyrev gehört zu den Wissenschaftlern, deren Denken sehr ganzheitlich orientiert war; eine Eigenschaft, die vielen russischen Wissenschaftlern zu eigen war und ist. Indem sie sich dabei auch alter heiliger Schriften bedienen öffnen sich neue Horizonte; geben sie doch viele Hinweise auf astronomische Ereignisse, mathematische Besonderheiten, Veränderungen der Erde und Begebenheiten, die nur mit dem Ansatz des ganzheitlichen Denkens zu entschlüsseln sind. Fließen diese Aspekte in die Wissenschaft mit ein, erhalten wir ein anderes Bild von Raum und Zeit, Geist und Materie.