Der Sonnen-und Mondkalender Arkaims in Bezug zur ägyptischen Mythlogie

      Der Sonnen-und Mondkalender Arkaims in Bezug zur ägyptischen Mythlogie

      In der Architektur der Anlage Arkaim wurde der Sonnen- und Mondkalender eincodiert. Das ist etwas sehr Besonderes und einzigartig in dieser Form. Näheres über das Prinzip des Sonnen- und Mondkalenders und wie er in die Anlage hineincodiert wurde, ist unter Mindspectra Astroarchäologie ab folgendem link nachzulesen.

      [url]http://www.mindspectra.de/arkaim/der-sonnen--und-mondkalender/index.php[/url]

      Ich möchte gerne die mytologischen Aspekte von Sonnen- und Monkalender im Hinblick auf die ägyptische Mythologie betrachten sowie auf die symbolischen Bedeutungen von Sonne und Mond und, falls es sich ergibt, näher auf den Faktor Zeit eingehen.

      Zeitcode Arkaims und Gizeh

      Wir haben in Arkaim mit der Hilfe von der Arbeit den Astro-Archäologe Bystruschkin das Zeitprogramm der Erde entdeckt. Die zwei Kreise Arkaim bilden eine Verknüpfung zwischen Mond und Sonnen -Kalender. Aus einem Kreis mit 360 Grad mithilfe der 5 Mondtage, genau mit 5,25, wurde Mond-Sonne -Kalender zusammengestellt. Es ergibt sich als 365,25 Grad.

      Besonders ist eine deutliche Verbindung den russischen Arkaim mit Gizeh-Pyramide: die Basisseite der Gizeh-Pyramide ist 365, 242 heiligen hebräischen Ellen lang ("Das Buch des Wissens. Die Schlüssel des Enoch." Dr. Hurtak) 365,25 Grad Arkaims sind bei dem genauen Berechnung den 365,242 Grad der Großen Pyramide gleich.
      Die Mythologie der ägyptischen Götter Geb und Nut, sie zählen zu den Urgöttern, wird von einigen Wissenschaftlern auch in der Architektur von Arkaim gesehen. Geb als Erdgott und Nut als Himmelsgöttin sind die Eltern von Sonne und Mond, die wir beide im Zeitkalender von Arkaim wieder finden.
      Nut wird auch als die kosmische Mutter bezeichnet und so gehört auch Osiris als ihr Sohn zu ihr. ( Osiris können wir mit Orion gleichsetzen)Die meisten Darstellungen zeigen Nut, die sich wie eine Haube über die Erde beugt und unter diesem Schutz befindet sich Geb.

      Befreiung aus dem Karma

      Der Sonnenkalender beschreibt den Umlauf der Erde um die Sonne während eines Jahres. Der Mond ist Begleiter der Erde. Auf ihrem Weg um die Sonne dreht sich die Erde innerhalb eines Tages um ihre eigene Achse und somit entstehen Tag und Nacht. Vom Standpunkt der Erde aus, wandert jedoch die Sonne an einem Tag von einer Richtung des Himmels zur anderen. Am Tag sehen wir das Licht der Sonne und während der Nacht das reflektierende Licht des Mondes.

      In der ägyptischen Mythologie wurde der Tag mit dem Himmelwagen des Sonnegottes Re beschrieben. Mit diesem Wagen fährt Re 12 Stunden über die Himmeslkuppel bis es Nacht wird und während der Nacht passiert er zwölf Pforten, bis er schließlich wieder an seinem Ausgangspunkt zurückgekehrt ist.
      Die Ägypter kannten das Sonnenjahr als einen Kreis von 360 Grad. Am Ende eines Jahres wurden 5 Tage hinzugezählt. Die 5 Tage werden mit der weiteren Schöpfungsgeschichte erklärt und hängen mit dem Fluch des Re und dem Götterpaar Geb und Nut zusammen, die Heike erwähnt. Geb ist der Gott der Erde und Nut die Himmelsgöttin. Der Mond taucht in dem Mythos von Geb und Nut, soweit mir bekannt ist, als eigenständige Größe auf in Zusammenhang mit dem Weisheitsgott Toth, der mit dem Momdgott um die 5 zusätzlichen Tage spielt.
      In dieser Erzählung geht es um den geschlossenen Kreislauf, der erdgebunden ist und gefangen hält. Die insgesamt 365 Tage entsprechen den 365,242 Tagen der modernen Zeitrechnung. Es geht in dieser Geschichte bzw. in dem Sonnen- und Mondkalender von Arkaim um die Loslösung aus dem Karma. Vom Karma lösen bedeutet, das Rad der Zeit zu verlassen.

      Toth gewinnt den 1/72 Teil eines jeden Tages der 360 Tages des Mondjahres

      Um noch ein wenig zu vervollständigen, warum die 5 Tage (bzw. 5,242) aus dem Zeitrad führen, möchte ich die Geschichte noch ein wenig vervollständigen. Der Sonnengott Re (Ra) hatte Nut mit einem Fluch belegt, sodass sie an keinem der 360 Tage im Jahr mehr Kinder gebären konnte. Der Gott der Weisheit Toth half ihr, indem er mit dem Mond ein Spiel spielte und am Ende dieser mythologischen Erzählung 5 Tage im Jahr hinzugewann. Toth erspielte beim Mond den 1/72 Teil jedes der 360 Tage des Mondjahres. Diese 5 Tage, die sich außerhalb des Fluchs der 360 Tage befanden, beförderte Toth in das Reich der Götter. Nut konnte nun bald in jedem Jahr der zusätzlichen Tage ein Kind gebären. Die Erzählung hat noch einen Vorlauf, ist aber zu umfangreich, um sie ganz zu erzählen. mindspectra.de/arkaim/himmelskreis-und-erdenkreis/index.php

      Bezogen auf Arkaim geht es um die Entstehung von Himmel und Erde und das Leben selbst. Alles bewegt sich in der Zeit innerhalb eines sich wiederholenden Kalenders bzw. Zeitschemas. Die 5 Tage (5,242) führen aus dem Kreislauf hinaus. Es kann sehr zum Nachdenken anregen, wehalb die Verbindung von der Erde zum Mond so wichtig erscheint.