Malkuth in der Erde

      Malkuth in der Erde

      Vor einigen Wochen wurde darüber berichtet, dass man Töne im Innern der Erde messen konnte. Das Erdinnere verlagert sich und die Polverschiebung ist in aller Munde.
      Diesbezüglich weisen Forscher auf alte Schriften hin, die unsere Erde als ein Wesen beschreiben und genauso wie der Mensch über einen Lebensbaum verfügt. Demnach ist im Inneren der Erde Malkuth aufzufinden, die 10. Sephira. Malkuth ist der Punkt in der Erde, von dem eine große Energie ausgeht und alle Bereiche der Erde erfassen kann. In den antiken Schriften der Welt werden nicht nur Zyklen der Erde und der Menschheit beschrieben sondern auch durch mathematische Berechnungen bestätigt. Malkuth also im direkten Bezug zum Quantensprung der Erde zu sehen ist durchaus berechtigt; die Erde kündigt es bereits an.

      Malkuth und Äthiopien


      Es gibt einen Ort in Äthiopien, der Wiege der Menschheit nach heutigem Wissensstand, wo man eine der größten monolithischen Anlagen der Welt findet, allerdings in die Erde hineingearbeitet. In Lalibela gibt es 11 Kirchen, die nicht wie üblich zum Himmel aufragen, sondern in die Erde gehen!
      Das unterirdische System soll, Forschern zufolge, der Stadt Jerusalem nachempfunden sein mit einem eigens angelegten Flusslauf, der dem des Jordan entspricht. Das Alter der heute noch vorhandenen und genutzten Kirchen schätzt man auf ca. 800 Jahre, jedoch ist nicht ausgeschlossen worden, das sie auf wesentlich älteren Fundamenten aufgebaut wurden.
      Der Lebensbaum des Menschen siedelt Malkuth unter unseren Füßen an, also erdverbunden. Sehen wir die Erde als Wesen, so dürfte Malkuth sich tief unter der Erdkruste befinden.
      Vielleicht haben die Erbauer dieser Kirchen sich auf den Weg gemacht, zu Malkuth zu gelangen und haben deshalb ihre heiligen Plätze unter die Erde verlegt.

      Felsenkirche Lalibela Malkuth

      Felsenkirche von Lalibela ist was besonders. Unter diesem Konzept kann man über Malkuth als eine Unterirdische Energie Quelle sprechen.
      Sonst, wenn wir die Erde als Partnerin unter dem Mikro-Makro Blickwinkel sehen, können wir die Mitte des Planeten als Tiphereth betrachten, weil es die Mitte des Lebensbaumes ist. Malkuth könnte es auch sein, aber dann unter einigen Bedienungen.

      Die Erde im Mikro-Makrokosmos

      Beziehen wir den Mikro-Makrokosmos mit ein, so gibt es den Lebensbaum in allen Bereichen, also auch im Universum. Die Erde wäre dann eine Sephira und als Teil des Sonnensystems könnte man dann die anderen Planeten auch als Sephiren sehen. Dabei fällt auf, dass zum vollständigen Lebensbaum nicht genügend Planeten zur Verfügung stehen, jedenfalls nach heutiger Sicht. Die Menschen anderer Zeitepochen könnten aber durchaus ein höheres Verständnis dafür gehabt haben; z. B. vermuten Wissenschaftler in Stonehenge eine Ausgangslage von 12 Planeten. Schauen wir uns die antiken Bauwerke auf dem Planeten an, so fällt auf, dass auf der ganzen Welt Orion, Arkturus oder die Plejaden sehr verehrt wurden. Hat man sie zum Lebensbaum des Universums dazugezählt?

      Sephira Malkuth als Element, als Planet, als Mikro- und Makro-Struktur

      Ich denke auch, dass die alten Kabbalisten die ganze Erde als Planet und als Malkuth gesehen haben, die andern Sephiren als Planeten des Sonnensytems, die Sonne als Tiphereth? Das bedeutet erstens, dass sie bereits mit dem Sonnensytem gearbeitet haben und zweitens, dass sie damals mehr als acht Planeten kannten, also mehr als heute gemeinhin bekannt sind. Das bedeutet auch, dass sie mit sich und der Erde als Mikro und mit dem Sonnensytem als Makrokosmos gearbeitet haben.

      Heute spezifizieren wir die Mikro- und Makro-Bezüge, gehen in die subatomeren Strukturen, ich weiß nicht, inwieweit das für die alten Kabbalisten möglich war so wie wir es heute nachvollziehen können. Malktuh ist aber auch unter unseren Füßen, die Erde, auf der wir stehen
      und wo wir uns gerade befinden. Malkuth ist auch Wasser, Wasser der
      Erde, in der Erde und im Menschen und Wasser in der Luft überall um uns
      herum.

      In der Quanten-Kabbalah verbinden wir uns oft als Mikro mit der Erde als Makro, in diesem Sinne sind die energetischen Strukturen von Erde und Mensch gleich, Malkuth im Südpol, Tiphereth in der Mitte und Kether im Nordpol.