Astronomische Kenntnisse der Phönizier

      Astronomische Kenntnisse der Phönizier

      Aufgrund ihrer fundierten astronomischen Kenntnisse konnten die Phönizier ihre Segelkenntnisse derart nutzen, das sie weite Fahrten über die Meere wagten. Münzfunde auf den Azoren zeugen davon, das die Phönizier bis hierher den Weg fanden. Eine erstaunliche Leistung für die damalige Zeit. Es war sicherlich kein Zufall, das sie hier anlegten.

      Ein Leben mit den Sternen

      Wenn man die Navigation der Vergangenheit und heute mit einander vergleicht, fällt auf, das die Sterne kaum noch ein Rolle spielen. In früheren Zeiten haben die Menschen mit den Sternen gelebt. Sie zeigten ihnen den Weg und waren sozusagen ihr GPS. Besonders interessant finde ich die Metode, sich nach einem Kristall, dem Sonnenstein zu richten. Dadurch wurde es den Menschen möglich, auch bei bedeckten Wetter über das Meer zu fahren.

      Kenntnisse von vielen Geheimnissen

      Durch den intensiven Handel über den Seeweg war es den Phöniziern möglich, Zugang zu den Priestern und Heilern vieler Länder zu erhalten. Von den ägyptischen Pyramiden bis zu den sagenumwobenen Geschichten der Azoren nahmen sie ihr Wissen und trugen es um die Welt. Ihre Zedernholzlieferungen für den Tempel Salomos könnten übrignes vom europäischen Festland stammen, wie einige Archäologen verlauten ließen.

      Die Phönizier auf den Azoren

      Das die Phönizier die Azoren aufsuchten, zeugt davon, dass sie Kenntnisse haben mussten über die besonderen Eigenschaften dieser Inselgruppe, Eigenschaften denen auch die Pyramiden von Gizeh und Stonehenge unterliegen. Handel war auf der Inselgruppe nicht relevant. Da sie in engen Kontakt mit den ägyptischen Priestern standen, ist es durchaus möglich dass man ihnen Zugang zu dem Wissen um die Pyramide und den besonderen Plätzen dieser Erde verschaffte. Die große Pyramide wird auch als Chronometer der Erde oder kosmischer Kalender bezeichnet. In diesem Kontext ist es erstaunlich, das die Azoren lange Zeit als Basispunkt für die Weltzeit fungierten, heute ist es Greenwich in England, welches auf dem gleichen Grad wie Stonehenge liegt. Zufall?

      Phönizier auch in Stonehenge?

      In Bezug auf England ist es wichtig zu wissen, dass von diesem Land die Basis für viel Maßeinheiten ausgingen, in denen z. B. die Zahl 12 eine führende Rolle spielt. So ist die Seemeile, um bei den Seefahrern wie die Phönizier zu bleiben, eine Maßeinheit die im Zusammenhang mit den Reisen der Phönizier stehen könnte, indem diese nicht nur die Azoren bereisten sondern auch England ansteuerten. Sieht man sich die Geschichte von Stonehenge an und deren mögliche Zusammenhänge mit Ägypten, so könnte es durchaus realistisch sein, dass die Phönizier durch ihr Basiswissen aus Ägypten für die Entwicklung der Maßeinheiten zur See (und heute auch in Luft) verantwortlich zeichnen.

      (Die Geschichte der Seemeile wird folgendermaßen erklärt: „Ursprünglich wurde das Maß der Seemeile auf die Bogenlänge einer Winkelminute auf einem Großkreis – z. B. dem Äquator oder einem Meridian – des kugelähnlichen Erdkörpers festgelegt. Das entspricht dem 60sten Teil der Entfernung zwischen zwei benachbarten ganzzahligen Längengraden am Äquator – oder zwischen zwei benachbarten Breitengraden. Aus der Länge eines Meridians vom Äquator bis zum Pol von ca. 10.001,966 km[1] (Ellipsoidparameter des WGS84) ergibt sich ein mittlerer Wert von
      .Aufgrund der
      Erdabplattung misst eine Meridianminute der geographischen Breite jedoch am Äquator 1842,90 m, an den Polen aber 1861,57 m. Hingegen ergibt sich für eine vom Erdmittelpunkt aus gemessene Bogenminute am Äquator eine Bogenlänge von 1855,31 m.“( Zitat Wickepedia))

      Übereinstimmende Zahlen

      Die geläufige nautische Meile oder Seemeile beträgt 1852,216 Meter.
      100 Kilometer entsprechen in etwa 54 Seemeilen.
      Die türkische Seemeile betrug früher 1296 Meter während die niederländische und französische Seemeile mit 5556 Meter angegeben wurde.
      Das englische Fußmaß entspricht 12 Zoll.
      Die antike Nippur-Elle aus dem Jahr 3000 vor Christus weist ebenso bekannte Maße und Abstände auf. Ihre Ausfertigung ist einzigartig und weist eine Fülle von interessanten Zahlen auf.

      Einige Wissenschaftler in England haben sich ausgiebig mit den Steinkreisen beschäftigt und haben erstaunliche Messergebnisse erhalten bezüglich der Durchmesser. Über ganz England verteilt finden sich in Gruppen die Kreise mit Durchmessern von 22 Fuß, 44 Fuß oder 55 Fuß! Spezielle mathematische Berechnungen ermittelten einen Häufigkeitsgrad von Kreisen mit einem Durchmesser von 5,43 Fuß was einem Radius von 2,72 Fuß entspricht!
      Dieser letztere Zahlenwert hat ausgesprochen hohe Affinität zu Stonehenge und der russischen Anlage Arkaim. ('#)
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