Das Tor zur Hölle

      Das Tor zur Hölle

      Italienische Arächäologen haben während ihrer Ausgrabungsarbeiten im Kurort Hierapolis das "Tor zur Hölle" entdeckt. Eigentlich wollten sie "nur" einen Zugang zu einer Thermalquelle rekonstruieren, als sie ganz zufällig dabei auf das Plutonion stießen. Hier wurde das Heiligtum des Gottes der Unterwelt Pluto schon lange Zeit vermutet, gefunden wurde es aber erst jetzt.

      Bereits Strabon ein griechischer Geschichtsschreiber hatte von dem "Tor zur Hölle" eigenartiges berichtet. So warnte er vor einer giftigen, undurchsichtigen Verdunstung, vor dem Eingang des Monuments und berichtete von Vögeln, die sobald sie sich in der Nähe des Heiligtums aufhielten, sterben müssten. Selbst Stiere fielen tot um, sobald man sie ins Innere der Opferstätte brächte. Nur die Priester, die die Opfertiere in das Heiligtum führten, durften sich deshalb hier aufhalten.

      Die Archäologen bestätigen heute die Ausführungen des antiken Geografen, denn auch sie beobachteten die Gefährlichkeit der Gase, die aus der Höhle strömen. Immer wieder fanden sie tote Vögel vor dem Eingang des Heiligtums und vermuten, das Kohendioxid aus der kleinen Höhle nach außen dringt.

      Wie und warum die Priester allerdings die Opferstätte unbeschadet betreten konnten bleibt fraglich.

      Umstellung auf andere Luftverhältnisse durch Levitation

      Eine Erklärung warum Priester die Luft der Höhle überstanden haben ist, das sie in der Lage waren, ihren Körper auf diese Verhältnisse einzustellen. Das kann durch Levitation geschehen. Es gibt bestimmt Mantren und heilige Gesänge, die einen solchen Zustand herbeiführen können, die es dem Menschen erlaubt in einer solchen Luftumgebung zu atmen.