die phönizischen Salzgewinnungsstätten in Südeuropa

      die phönizischen Salzgewinnungsstätten in Südeuropa

      Die Phönizier konnten aufgrund ihrer präzisen Kenntnisse über die Sterne, verbunden mit ihrer Schiffstradition, bereits in der frühen Antike die Weltmeere bereisen. Europa war nur eines von den vielen Plätzen die sie ansteuerten, insbesondere Südspanien. Die ersten spanischen Salzstätten, von denen dann das Salz auf die Salzstraßen der europäischen und afrikanischen Kontinente ging, sind aller Wahrscheinlichkeit nach auf die Phönizier zurückzuführen. Archäologen finden immer wieder neue Stätten, wo nachweislich Salz dem Meerwasser entrungen wurde. Oft ist es nur dem Zufall zu verdanken, dass diese geschichtsträchtigen Plätze entdeckt werden.

      Die Salzblume

      In Europa finden wir phönizische Stätten der Salzgewinnung in Frankreich, Spanien, Portugal und Italien. An all diesen Produktionsstätten und auch an der afrikanischen Küste wurde auch das „Fleur de Sel“ bevorzugt abgebaut. Diese „Salzblume“ ist noch immer das teuerste Salz der Welt, es wird nur an bestimmten Stellen gewonnen wenn die Tage heiß und windstill sind. Die Salzblumen werden auch heute noch von Hand von der Wasseroberfläche abgeschöpft wie eine dünne Eisschicht, um anschließend von der Sonne getrocknet zu werden. Es kommt ungewaschen in den Handel und verfügt über 84 Minerale bzw. Spurenelemente. Dabei weist dieses Salz eine andere Kristallstruktur auf als herkömmliches Salz.Die ägyptischen Pharaonen und Priester verwendeten die „Salzblumen“ auch für medizinische Zwecke.

      Salzblume des Lebens und der Weisheit

      Die Salzblume wird auch in Verbindung mit der Blume des Lebens gebracht; durch die 84 Minerale und Spurenelemente gibt sie dem physischen Körper alles Notwendige zum Leben. In alten Texten sieht man sie auch als Überbringer der Weisheit. Mit dem Handel des Salzes wurden sowohl weitere Güter und Künste wie auch neues Wissen in Form von Texten und mündlichen Überlieferungen in ferne Länder verbracht.