Die Externsteine

      Die Externsteine

      Die Externsteine in Lippe ( Detmold) sind eines der bekanntesten Naturdenkmäler Mitteleuropas. Man datiert das Alter auf ca. 70 Millionen Jahre.
      Es handelt sich um eine Felsgruppe die bis zu 40 Meter hochragt und sich linienförmig über mehrere hundert Meter formiert.
      Man zählt 13 einzelne Felsen.
      Die Verwitterung des Gesteins lässt auf den ersten Blick vermuten, es handele sich um Granit, denn nur Granit weist diese eigentümliche Art der Verwitterung auf; dabei handelt es sich hier aber um eine spezielle Sandsteinart.

      Es gibt zahlreiche Mythen um diese markanten Steine.
      Als gesichert gilt, das in der Frühsteinzeit, ca. 10.000 v. Chr. hier bereits Besiedlung vorhanden war und die Felsen im Mittelpunkt dieser Menschen standen. In der näheren Umgebung finden sich, immer in Achsverlängerung, zahlreiche Hünengräber, Monolithen und andere Kultplätze aus dieser Zeit. Auch aus der Frühzeit des Christentums finden sich einige religiöse Plätze und Bauten in der Umgebung der Externsteine. Selbst in mehreren hundert Kilometer Entfernung finden sich interessante archäologische Besonderheiten.
      Astronomen haben eindeutig auf die Nutzbarkeit zur Himmelsbeobachtung hingewiesen. Kriterien die ein Observatorium erfüllen sollte, sind hier vorhanden.
      Ab dem 10.Jahrhundert wurde der gesamte Komplex von Mönchen gekauft und genutzt. Diese haben den Externsteinen auch ihr heutiges Aussehen und Wesen verliehen. Aus dieser Zeit stammt das berühmte Kreuzrelief. Es ist das älteste in Fels gehauene Steinrelief nördlich der Alpen. Die Szene behandelt die Kreuzabnahme Jesu und ist in sich sehr interessant zu betrachten. Man schreibt dem Relief die verschiedensten Deutungen zu.
      Ein Teilstück dieses Bildes ist noch nicht ganz gedeutet. Unter dem Kreuz befindet sich das gebeugte „Y“. Es könnte ich um die so genannte „ Irminsul“ handeln, auch „ die emporgeschossene Säule“ oder „die Säule des Alls“ genannt. Formen der Irminsul finden sich in vielen Kulturen. Sprachforscher deuten das Wort auch als „aufgeschwungen wie ein Adler“, womit man auch einen Bezug zu Ägypten erhält. Das „ Y“ selbst gibt auch Hinweise auf altes überliefertes Wissen um das Innere des Menschen, ergibt einen Zusammenhang zur Zelle und DNS. Die Forschung hierüber ist umfangreich und würde den Rahmen dieses Textes sprengen.

      Zu den Externsteinen selbst gibt es verschiedene Forschungsprojekte, meistens aus dem Bereich Geomantie ( Geo= die Erde und Mantie= die Weissagung), also der Weissagung aus der Erde. In Deutschland zählen die Externsteine und die Stadt Karlsruhe zu den geomantisch bedeutendsten Orten.
      Ein Wissenschaftler äußerte sich dahingehend, das die Landschaft in ihrer urtümlichen sakralen Raumordnung eine riesige umfassend einheitliche Hieroglyphe darbietet.

      Zahlreiche heilige Orte wie Lourdes, die Kathedrale Chartres oder Stonehenge sind durch ein Netz gerader Linien miteinander verbunden.
      Des weiteren gibt es zahlreiches Kartenmaterial, welches die Externsteine als Punkt eines Gittersystems sieht.
      Mehrere Forscher haben exakte Berechnungen durchgeführt, nach der sich z. B. ein Dreieck mit einem Winkel von 51.5 Grad aus den Externsteinen, kanarischen Inseln und der großen Pyramide in Ägypten bildet. Dies ist ein sehr interessanter Aspekt in der Geschichte des Planeten und der Menschheit und bedarf einer weiteren tiefer gehenden Forschung, die verschiedenste wissenschaftliche Bereiche miteinander verknüpfen sollte.


      Eine Reise zu den Externsteinen ist immer lohnenswert; es gibt Menschen die eigens hier verweilen um eine ganz besondere Kraft zu spüren, eine Kraft die vielleicht aus der Verbindung zu den anderen besonderen Plätzen dieses Planeten hervorgeht.

      Re: Die Externsteine

      Seit tausenden von Jahren treffen sich am 21.06 Anhänger der verschiedenen spirituellen Richtungen bei den Exsternsteinen. Wir haben eine kleine Reportage zu diesem Thema vorbereitet.



      Es wurde viel getrommelt. Das Niveau von einigen Trommelmännern und Trommeldamen war hervorragend.


      Einige Menschen haben viel getanzt.



      Viele Menschen übernachten hier seit einigen Tagen.



      Der Altar der Externsteine

      Die Externsteine beherbergen eine Art Altar der sich auf einem der hoch aufragenden Felsen befindet. Über dem Altar wurde ein rundes Fenster in die Felswand gebrochen wo genau zur Sonnenwende im Juni die Sonne ihre Strahlen hindurch sendet. Die runde Form könnte die Erde darstellen.

      Der Altar mit dem Sonnenfenster ist nicht nur deswegen ein Indiz für die vorzeitliche Nutzung als Observatorium.Auch seine Maße sind hierfür sehr bedeutend:

      Der Altar steht auf einem Sockel und zusammen ergeben sie eine Höhe von 127,3 cm.

      Die Erde hat einen Durchmesser von 12730 km ( mittlerer Wert zwischen Poldurchmesser und Äquatordurchmesser).

      Interessanterweise hat auch der Planet Venus einen ähnlichen Durchmesser.

      Der eigentliche Altar hat eine Höhe von 83,3 cm.

      Eine megalithische Elle hat den 12.Teil von 10 Meter , nämlich 0,83 Meter.Der Mittelwert zwischen der englischen megalithischen Elle und der weiter östlich vorherrschenden megalithischen Elle liegt bei 83,3 cm.

      In Mesopotamien finden wir ein weiteres Maß, die so genannte Nippur-Elle. Setzt man alle Ellenmaße rein rechnerisch in Bezug so stellt man fest, das diese identisch sind. In diesem Zahlenspiel nehmen die Zahlen vier und zwölf einen wichtigen Raum ein.
      Bilder
      • Altar Extensteine.jpg

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      Die Besonderheiten der Externsteine


      Die Externsteine gehören zu den besonderen Plätzen in Deutschland, die einen Bezug zu einem bestimmten Breitengrad haben.

      Auf dem 51. Breitengrad liegen sie in einer Linie mit vielen prähistorischen, archäologisch wertvollen, Ausgrabungsorten. Hier werden nur diejenigen benannt, die einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt haben und im Norden und Osten von Deutschland liegen.

      Externsteine

      Schalkenburg

      Grotenburg

      Falkenburg

      Nebra ( Scheibe von Nebra)

      Goseck ( Observatorium)

      Spektakulär wird es aber erst durch die Tatsache, das auch Stonehenge in England und Arkaim in Russland auf dem 51. bzw. dem 52. Breitengrad liegen!!

      Das kann kein Zufall sein.

      Wir finden hier ausnahmslos Orte vor, wo bereits vor 4000 bis 6000 Jahren vor Christus (und wahrscheinlich auch noch länger zurückliegend) astronomische Anlagen vorhanden waren.

      Welche Bedeutung hatte der 51./52. Breitengrad in dieser Zeitepoche? Und warum wurde die Scheibe von Nebra auf diesem Breitengrad vergraben, ohne eigentlichen Bezug zu einer Anlage mit astronomischer Ausrichtung?

      Vielleicht ist die Fundstelle der Scheibe nur noch nicht ausreichend untersucht worden und es gibt eventuell noch weitere sensationelle Ausgrabungen.

      Die Tatsache, das die Externsteine wohl die älteste Anlage in dieser Reihe auf dem 51. Breitengrad ist, lässt uns vermuten, das diese eine besondere Stellung einnehmen.

      Es gilt zu erforschen, welchen Stellenwert die Externsteine für alle nachfolgenden Rundanlagen eingenommen haben.
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