Die Magier aus dem Osten

      Die Magier aus dem Osten

      Der 6. Januar eines jeden Jahres gehört den "Magiern aus dem Osten", oder auch heilige drei Könige genannt. Die Mystik der drei Weisen ist leider etwas verblasst obwohl sie eine wichtige Rolle in der Geschichte der Bibel spielen. Auch in anderen Kulturen und Religionen gibt es die Magier des Ostens und sie sind wahrscheinlich mündlich viel länger überliefert als man es bisher vermutet hat.

      Matthäus 2/ 1-12

      Wenn man die Geschichte von den heiligen drei Königen im Matthäus-Evangelium näher betrachtet, kommen doch einige interessante Aspekte zu Tage. Allgemein finde ich es bemerkenswert, das das 2. Kapitel des Evangelium in genau 12 Versen berichtet. In der Interlinear-Übersetzung werden sie als Magier bezeichnet, die vom Sonnenaufgang kamen. Weiter heißt es: "Denn wir haben gesehen seinen Stern beim Aufgehen".
      Diese Formulierung legt den Schluss nahe, das es sich um Astronomen gehandelt hat. Wr haben seinen Stern beim Aufgang gesehen deutet darauf hin, das es sich um eine besondere Sternenkonstellation beim Sonnenaufgang geahndet hat. Die Bedeutung dieses Sternes suchte man in den Schriften. Darum zogen die Magier nach Jerusalem um dort Antworten aus den Schriften der Juden zu finden. Herodes schickt sie dann nachdem er sich mit seinen Experten, den Schriftgelehrten und Oberpriester beraten hatte, weiter nach Bethlehem, gemäß der Prophezeiung aus dem Buche Micha 5/2.
      Dann kommt es zu dem Wunder, das der Stern sie führt bis zu der Stelle wo das Kind war. Der Stern, den sie beim Aufgehen gesehen hatten, ging vor ihnen her: " er stehen blieb oben über dem Ort, wo war das Kind."

      Die drei Magier aus dem Osten und die Zeit

      Die drei Magier aus dem Osten spielen in Bezug auf die Geburt von Jesus Christus eine entscheidende Rolle. Nicht nur wegen der besonderen Gaben, die sie überreichten auch bezogen auf den Zeitpunkt, wann dies geschah. Wie es in der biblischen Darstellung heißt, folgten die drei Könige einem großen Stern, der sie einst zum Geburtsort des Jesuskindes führte. Nach neuesten Erkenntnissen handelte es sich hierbei sehr wahrscheinlich nicht nur um einen einfachen Stern, sondern um eine Konjunktion verschiedener Sterne. Genauer um eine Verbindung von Jupiter und Saturn im Sternbild Fisch.

      Bereits im 17. Jahrhundert hatte der Astronom und Mathematiker Johannes Kepler berechnet, dass diese ungewohnte Sternkonstellation im Jahr 7v. Chr. insgesamt dreimal auf der Erde als ein großer Stern zu sehen gewesen war. Demzufolge hätte die Geburt von Jesus Christus sieben Jahre früher stattgefunden, als bisher angenommen. Ich frage mich gerade ob und was das eigentlich für eine Bedeutung für uns hat :?: .