Mumienuntersuchungen bringen erstaunliche Dinge zu Tage

      Mumienuntersuchungen bringen erstaunliche Dinge zu Tage

      Die unlängst durchgeführten Mumienuntersuchungen mittels Scanner durch ein Team von Wissenschaftlern hat einige erstaunliche Entdeckungen zu Tage gebracht. So wurde bei einer nubischen Mumie beim Blick unter die Leinenbinden eine Tätowierung ausfindig gemacht, die alle in Erstaunen versetzte. Die mumifizierte Frau weist ein Tatoo auf, welches aus den altgriechischen Buchstaben M, I,X,A,H,A besteht und übersetzt Erzengel Michael bedeutet. Die Frau hatte diese Tätowierung gut verbergen können an der Innenseite ihres Oberschenkels. Vielleicht gehörte sie einer christlichen Gruppe an, die ihre Überzeugung verbergen musste. In der Nähe dieses Mumienfundes wurden auffallend viele Überreste altchristlicher Kirchen gefunden, was man in Nubien nicht unbedingt erwartet hätte.

      Tätowierungen schon seit 2000 vor Christus in Ägypten nachgewiesen

      Die Ägyptologen konnten den Nachweis erbringen, dass die alten Ägypter der Kunst des Tätowierens bereits 2000 vor Christus nachgingen. Die verwendeten Farben hatten dabei oft eine bestimmte Symbolkraft und wurden den alten Texten zufolge von Priestern ausgesucht.

      Tätowierung des Namen Michael

      Der Name des Erzengel Michael als Tätowierung bei einer nubischen Mumie ist eine Besonderheit und könnte die Nachfolge der ägyptischen Götternamen sein, die teilweise als geflügelte Wesen dargestellt wurden und daher als Engel bezeichnet werden können. Die Göttin Isis wurde im altägyptischen Reich grundsätzlich nur mit Flügeln dargestellt.