Der Nil, Basis der ägyptischen Geschichte

      Der Nil, Basis der ägyptischen Geschichte

      Der längste Fluss der Welt ist Grundlage der ägyptischen Geschichte und damit auch für die letzten Jahrtausende auf unserem Planeten. Forscher gehen sogar davon aus, dass dieser Fluss zu Urzeiten eine Verbindung mit den Flüssen auf anderen Kontinenten hatte, bevor die letzten kontinentalen Verschiebungen einsetzten. Die beiden Farben des Nils, es gibt den blauen und weißen Nil, haben maßgeblichen Einfluss auf die Mythologie der Ägypter ausgeübt. Die Kraft des Stromes und seine Massen haben die Menschen beeindruckt. Nicht nur die Ägypter haben den Nil als Gotteszeichen verehrt sondern auch die frühchristlichen Menschen, wie z. B. die Essener.

      Essener, Essäer, Therapeuten

      In der archäologischen Forschung können wir Die Essener, die auch Essäer heißen, mit den sogenannten Therapeuten verbinden. Sie siedelten in Ägypten, dessen Lebensader der Nil ist und galten als Heiler und Ärzte. Man vermutet, das der berühmte Arzt Theodor von Alexandria zu zu ihnen gehörte.

      Nil ein Chakrensystem des Menschen

      Einige Flüsse werden von den Völkern als heilig erklärt; z.B. der Ganges in Indien ist ein heiliger Fluss, aus dem sich viele Riten Indiens ableiten.
      Der Nil Ägyptens repräsentiert die Wirbelsäule des Menschen und einige Tempel entlang des Nils sind mit den 7. Chakren des menschlichen Körpers verbunden.

      Die Flusssysteme der Welt

      Nach Ansicht einiger Wissenschaftler ist es durchaus vorstellbar das es verschiedene Flusssysteme während der verschiedenen Zeitspannen auf dem Planeten, begleitet von Kataklysmen, gab, die für die Menschen der jeweiligen Zeit heilig waren und sind. Wahrscheinlich haben auch sie die Chakren der Menschen bzw. der Erde repräsentiert. Man hat diesbezüglich noch keine archäologischen Beweise finden können und so bleibt der Nil für unser jetziges Zeitalter bestimmend.

      Heike schrieb:

      Die beiden Farben des Nils, es gibt den blauen und weißen Nil, haben maßgeblichen Einfluss auf die Mythologie der Ägypter ausgeübt.

      sasha schrieb:

      Der Nil Ägyptens repräsentiert die Wirbelsäule des Menschen
      Der blau und der weiße Fluss verschmelzen mit einander wie Zukunft und Vergangenheit und es entspringt der Nil (Nun) als Gegenwart. Der Nil (Wirbelsäule) führt in das ewige Jetzt.

      Der Nilgott wird Happi genannt

      Der Flüss Nil ist der längste Flüss der Welt bei 6852 km.
      Von einem der Söhne Horus, dem Happi, wurde Nilgott genannt.

      Spruch 149 des Totenbuches
      "Sei gegrüßt, jener Gott, der in der Stätte des Wassers ist!
      Zu dir bin ich gekommen.
      Mögest du veranlassen, dass ich über Wasser verfüge,
      das ich von der Flut trinke, wie das, was du für jenen
      großen Gott getan hast, zu dem der Nil (Hapi) gekommen ist, für den das Gemüse entstanden ist, für den die Grünpflanzen (sie!) gewachsen sind, der Gleiches den Göttern bei seiner Ausfahrt gibt, indem er zufrieden ist!
      Mögest du veranlassen, dass der Nil (Hapi) zu mir kommt, dass ich über Grünpflanzen verfüge!

      (pLondon BM EA 10477 [pNu], TB 149, Burkhard Backes in TLA 31.10.08)

      Die Nilschwemme

      Die Nilschwemme war ein lebenswichtiges Ereignis im Jahr für das Ägypten der Antike. Es brachte Wasser im Überfluss und Fruchtbarkeit. Somit war und ist der Nil die Lebensader des Landes. Das Erscheinen des Sternes Sirius Ende Juni am Morgenhimmel bevor die Sonne aufgeht war für die Menschen des alten Ägypten das Signal, das nun die Nilschwemme einsetzte.
      Sirius ist ein Stern aus dem Sternenbild "Großer Hund" Es ist direkt unterhalb von Orion am Sternenhimmel zu finden. Aufgrund der taumelnden Erdachsenbewegung findet es in unserer Zeit Anfang August statt. Da der Nil durch den Assuan-Staudamm aufgestaut wird, ist die Nilschwemme heute nicht mehr so erfahrbar wie in der Antike.