Musik auf Mikrofluidik-Chip mittels Wasser

      Musik auf Mikrofluidik-Chip mittels Wasser

      Forschern des Max-Planck-Instituts in Göttingen ist es gelungen, mittels Wassertröpfchen eine Musik zu erzeugen. Die Frequenzen mit denen die Tröpfchen durch mikrofeine Röhrchen flossen wurden zu Tönen. Mit Hilfe von Wechselspannungen wurde die Geschwindigkeit der Tröpfchen, die durch Röhrchen in einen Kunststoffchip flossen, genau eingestellt. Die Tröpfchenfrequenzen wurden dabei in Töne umgewandelt. Dieses Patent könnte für die Diagnostik in der Medizin sehr hilfreich sein; es ermöglicht z. B. eine Untersuchung von mikrokleinen Mengen an menschlichen Flüssigkeiten.

      Die erste Melodie auf dem Mikro-Chip wurde schon gespielt

      Nachdem man zunächst eine Tonleiter einstimmen konnte, wurde als erste Melodie eine Beethoven-Sinfonie intoniert. Dabei werden die verschiedenen elektrischen Spannungen unterschiedlichen Tonhöhen zugeordnet. Die einzelnen Frequenzen weichen ein wenig ab vom Originalton ab, ca. einen Halbton.; es handelt sich um eine gleitende Veränderung der Tonhöhe so das man dennoch die Melodie deutlich heraushören kann.
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