Der Friedensnobelpreisträger 2014 macht seinen Namen zum Programm

      Der Friedensnobelpreisträger 2014 macht seinen Namen zum Programm

      In diesem Jahr wurde der Friedensnobelpreis an zwei asiatische Menschen vergeben; einer davon ist Kailash Satyarthi. Sein Name ist verknüpft mit dem Berg Kailash, der auch der Berg der Weisheit und des Mitgefühls genannt wird. Der Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi hat genau dieses durch sein Tun in die Praxis umgesetzt: er befreit seit Jahren Kinder aus Gefangenschaft, die in Sklaverei gehalten werden und elendig leiden müssen. Somit wird der Berg Kailash zum Zeitprogramm.

      Der Berg Kailash

      Der Berg Kailash ist seit Jahrtausenden von den Menschen verehrt worden. Sein pyramidales Aussehen lässt Raum für Vergleiche mit der großen Pyramide von Gizeh. Zahlreiche antike Schriften berichten über besondere Ereignisse rund um diesen Berg. Seine Umrundung ( die Kora) zieht sich über 52 km hin.
      Hat ein Mensch den Kailash dreizehn Mal umrundet, findet er Zugang zur so genannten inneren Kora. Streng gläubige Buddhisten müssen ihn 108 Mal umrunden um Erleuchtung zu finden.
      Das der Berg Kailash nun in Verbindung mit einem Friedensnobelpreisträger genannt wird, ist höchst interessant. Vielleicht ist es ein Botschaft für die westliche Welt.

      Berg Kailsh für den Frieden

      Der Berg Kailash wird von den Anhängern des Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und der Bön-Tradition verehrt. Hindus glauben, dass Shiva und seine Gemahlin Parvati auf dem Gipfel des Bergers Kailash wohnen, und der Berg sei die Verkörperung ihrer Weisheit und ihres Mitgefühls. Das Umkreisen dieses Berges führt zur Erleuchtung und Frieden, deswegen wird das Mantra für Frieden gesungen, während die Pilger den Berg umkreisen.
      Om, Shanti, Shanti, Shanti Om
      Om, Frieden, Frieden, Frieden, Om.