sensationelle neue Funde aus der antiken Stadt Teotihuacan

      sensationelle neue Funde aus der antiken Stadt Teotihuacan

      Nach jahrelangen Grabungen in Mexiko-Stadt, in den Ruinen der antiken Stadt Teotihuacan, wurde ein spektakulärer Fund gemacht. Ein Tunnel in 18 Meter Tiefe über eine Länge von 138 Metern, der sich zwischen der Sonnenpyramide und dem Tempel der gefiederten Schlange befindet wartet mit sensationellen Funden auf. Es wurden unter anderem Statuen, Edelsteine und Gefäße für Weihrauch gefunden. Die Decke des Tunnels ist mit glitzernden Steinen versehen und sieht wie ein Sternenhimmel aus. Forscher vermuten hier "den Weg ins Jenseits", wovon alte Schriften berichten.

      Teotihuacan "der Platz wo Menschen Götter werden"

      Im Verlauf dieser Grabungen wurden auch drei unbekannte Kammern aufgefunden, deren Eingänge mit tonnenschweren Steinen zugemauert wurden. Auch die Tunneleingänge wurde vor ca. 2000 Jahren versiegelt. Die Funde des Tunnels lassen die Archäologen hoffen, dass sie endlich das Rätsel um die Stadt Teotihuacan, oder übersetzt "Platz wo Menschen Götter werden", lösen können. Die so genannte Teotihuacan-Kultur ist weitgehend unbekannt; die Menschen dieser Zeit haben nichts hinterlassen, auch Gräber wurden bisher nicht gefunden. Niemand vermag zu sagen, warum "der Platz wo Menschen Götter werden" damals so plötzlich verlassen wurde. Alte indianische Mythen berichten darüber, dass die Menschheit damals wirklich zu Göttern wurde und aufbrachen ins unendliche Universum.

      Wer war der Erbauer von Teotihuacan?

      Teotihuacan ist die Stadt der Rätsel für die Archäologen ?( Es gibt überhaupt keine Hinweise auf den Erbauer, keine Gräber von Herrschern und keine Schriften oder Bilder, die Hinweise auf ein Volk geben könnten. Dabei ist die Stadt so genial gebaut worden, das selbst heutige Städtebauarchitekten staunen. Die Stadt ist schachbrettartig und vollkommen symmetrisch geplant worden, exakt wie ein Computerplan. Die 2,4 km lange und 45 Meter breite Hauptachse mitten durch Teotihuacan zielt genau auf die Spitze des heiligen Berges von Mexiko, den Cerro Gordo. Spätere Indianerstämme nannten diese Straße auch die "Straße der Toten".

      Teotihuacan und die Zahl 55

      Im Tunnel wurden zahlreiche Gegenstände gefunden, die vielleicht Auskunft über das Volk der Teotihuacaner geben können. Auffällig sind hier zum Beispiel die im Tunnel abgelegten zahlreichen Meeresschnecken, die alle eine Größe von 55 cm aufweisen. Dieses dürfte kein Zufall sein, zumal die Zahl 55 in vielen Kulturen und Religionen eine große Rolle spielte.

      Kalender in der Architektur der Stadt

      Die Stadt Teotihuacan ist einigen Wissenschaftlern zufolge nach einem genauem Prinzip gebaut worden, welches sich auf Kalender bezieht. So finden sich in den architektonischen Maßen nicht nur exakt die Zahlen des Venuskalenders( 584 Tage) und des Sonnenkalenders(365 Tage) wieder, sondern auch die 260 Tage des Ritualkalenders.

      Der Tunnel als Weg ins Universum

      In den Medien wurde viel über den Tunnel berichtet, dabei sprechen alle vom "Weg in die Unterwelt". Schaut man sich die Stadt genauer an mit ihrer Architektur und den vielen Symbolen, so kann man eigentlich eher von einem Weg ins Universum sprechen. Auch die Sonnenpyramide und die Mondpyramide sind sichere Anzeichen dafür. Denkbar wäre auch, dass es sich bei dem Tunnel um eine Verbindung zwischen dem Mittelpunkt der Erde und dem Universum handelt. Die aufwendige Gestaltung der Wände und Decken mit lichtspiegelnden Glitzersteinen, welche an den Sternenhimmel erinnern, wäre ein weiterer Beweis dafür.