Das Gebet, eine der ältesten Formen des Gesprächs,ist wieder hochmodern

      Das Gebet, eine der ältesten Formen des Gesprächs,ist wieder hochmodern

      Einer Umfrage zufolge, beten mehr Menschen als bisher angenommen wurde, wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise. Verschiedene Religionen haben ihre ganz eigene Art und Weise zu beten entwickelt und auch Menschen ohne Religionszugehörigkeit beten. Das Gebet zählt zu den ältesten Formen des Gesprächs mit sich selbst oder innerhalb einer Gruppe. Insbesondere wenn Menschen in Not sind werden Gebete gesprochen, gesungen, geschrieben, gemalt oder gedacht. Auch das Rezitieren von Mantras zählt zu einer Form des Gebets. Wissenschaftler halten es für möglich, das ein Urinstinkt uns im Gebet an höhere Sphären anknüpfen lassen möchten; vielleicht ein Hinweis auf unseren Ursprung?

      Orantenhaltung, eine Art zu beten

      Es ist auch durchaus interessant, wie man betet. So praktizieren die verschiedenen Religionen auf unterschiedliche Art und Weise ihr Gebet. Aus Überlieferungen und alten Zeichnungen ist bekannt, das die ursprüngliche Art zu beten die so genannte Orantenhaltung war, bei der beide Hände offen zum Himmel gehalten werden. Es gibt z.B. in Nordeuropa zweitausend Jahre alte Runenbilder, die sowohl einen Menschen in der Orantenhaltung zeigen, als auch Runen die typischerweise gespiegelt geschrieben wurden. Ob es einen Zusammenhang zwischen der Spiegelung der Schrift und der Orantenhaltung gibt, ist ungeklärt.