Die Sternenschriften

      Die Sternenschriften

      Im alten Ägypten nahmen die Sterne einen besonderen Stellenwert ein. Diesbezüglich gab es zahlreiche Schriften und Bilder auf Stelen, Särgen und in Gräbern und Pyramiden, die uns Hinweise auf die Sterne am Firmament geben. Das so genannte "Nut-Buch" heißt wörtlich übersetzt: "Grundriss des Laufes der Sterne" und dessen Entstehung wird bis ins 3.Jahrtausend vor Christus datiert. Die präzisen Angaben zu den einzelnen Sternen und deren zeitliche Folge ist verblüffend. Der Begriff "Baktiu" aus den Sternenschriften, was soviel wie "arbeitende Sterne" bedeutet, lässt die tiefe Mythologie der Ägypter erkennen, die ihre Götter mit den Sternen verbunden haben.

      Die Baupläne nach den Sternen ausgerichtet

      Die Sterne haben den Bauplan der Pyramiden in Gizeh mitbestimmt, insbesondere Orion, dem Ort wo Sterne geboren werden. Die so genannten Sternenschächte in der großen Pyramide von Gizeh oder in den südamerikanischen Pyramiden geben den Wissenschaftlern noch immer Rätsel auf.

      Sternbild Aquila in Machu Picchu

      Wieder spüren wir die Schwingungen der alten Völker, die in Kontakt mit den Sternen waren. Sowie die besondere Stätte der Inkas, Machu Picchu, sieht aus der Luft aus wie ein fliegender Kondor (Adler) aus, der nach Westen, zur Milchstraße gerichtet ist. In der Mitte der Milchstrasse befindet sich ein Sternbild, neben der Sagittarius, Aquila (Adler). Der Hauptstern wurde bereits von den Sumerern und Babyloniern der Adlerstern genannt.

      Auf der ganzen Welt sind die Sterne, Sonne und Mond ein Bestandteil des menschlichen Lebens

      In Südamerika sind die meisten antiken Bauten ebenfalls nach den Sternen, Sonne und Mond ausgerichtet. Auch die Kalender der Maya sind sehr präzise darauf orientiert. Schauen wir in den östlichen Teil der Welt, so finden wir auch hier sakrale Bauten mit dieser Tendenz.