Mondphasen-Shabbath live

      Wir kennen auch die Mythen von Menschen, die sich des Nachts in Werwölfe verwandelten.
      Viele Tiere zeigen deutliche Reaktionen auf den Vollmond wie der Wolf, der den Mond anheult.
      Es gibt Menschen, die bei Vollmond schlafwandeln, ohne sich daran zu erinnern und viele können bei Vollmond nicht gut schlafen.
      Die Wassermassen, die bei Ebbe und Flut bewegt werden, sind wesentlich größer als sonst. Viele Erdbeben und Vulkanausbrüche, so habe ich gelesen, fanden bei Vollmond statt.
      Ich habe beobachtet, dass es nach Neumond, als die erste feine Mondsichel sichtbar sein sollte (was wir bei unserem Abendhimmel kaum wahrnehmen können, abends gegen 22.30h) plötzlich kürzere, heftige Regenschauer gegeben hat und nun bei Vollmond ist es für längere Zeit regnerisch und sehr stürmisch.

      Vielleicht können wir Neumond und Vollmond mit nach innen gerichteten und nach außen drängenden Kräften verbinden, die beide positive wie negative Einflüsse auf Menschen haben können.

      Der Vollmond kennzeichnet in jedem Fall einen Kulminationspunkt, von dem aus der Mond von der zunehmenden in die abnehmende Mondphase wechselt und jede Phase ist ein Teil des Zyklus.

      Der Vollmond findet in der Regel um 15 Tage nach Neumond statt (?). In unseren Kalender würde er sich noch gerade einfügen, aber nicht genau mit den Mondphasen und dem nächsten Neumond zusammenfallen, sofern wir als Sabbat-Mond-Tage den 8., 15., 22., und 28. bzw. (29. als Beginn des neuen Monats?) in Betracht ziehen wollen. Es hängt davon ab, in welcher Zeitspanne wir den Phasenwechsel einordnen.

      Im heutigen jüdischen Kalender fallen einige Feste als Sabbat-Tage mit dem Vollmond und Neumond zusammen, sie kennzeichnen Kreuzungspunkte wie Herbst-Tag und Nachtgleichen sowie Sommer- und Wintersonnenwenden.
      Gibt es normale Mond-Sabbate und besondere Mond-Sabbate?

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      Monphasen und Feste

      Infolge der Mondphasen-Beobachtung kommen deutliche Erkenntnisse, das die Mondphasen stark auf Energetik und Psyche des Menschen wirken. Es ist wohl bekannt.
      Sabbat, glaube ich jetzt, ist mit den Mondphasen direkt nicht verbunden, obwohl insbesondere Neumond als religiöses Fest gefeiert wurde.
      Es ist noch nicht klar, warum in einigen alten spirituellen Lehren die Mondphasen ausführlich untersucht wurden. Was steht dahinter? :)
      Nur mal die ersten Gedanken dazu:

      Der Zyklus von Mond/ Sonne ist für Menschen beobachtbar. Die Neumond-Feste in den alten Kalendern waren meistens geknüpft an das erste Erscheinen der feinen Mondsichel nach bis zu 30 Tagen.

      Der Neumond ist besonders, weil er Anfang und Ende (Neumond und Leermond) beschreibt.

      Hennoch sagt, dass er Neumond heißt, weil sein Licht von oben kommt.
      Ich denke zum Beispiel, dass dieser Prozess im Verborgenen verläuft bzw. ohne dass er durch das weltliche Auge beobachtet werden kann.

      Die Mondphasen werden in Siebteln geteilt, was uns eigentlich mit dem Kalender der 4x 7 Wochen verbindet. Doch der Monat hält gemäß unserem zeitlichen System nicht genau 28 Tage ein. Der Wochenrhythmus der 7 ist nicht an einen beobachtbaren astronomischen Verlauf geknüpft, aber Henoch schreibt, dass, wenn die Lichtverhältnisse des Mondes ausgeglichen sind, sie ein Siebtel vom Licht der Sonne betragen.

      die 28 Monddrehungen

      Die russischen Forscher sprechen über 28 Tagen eigener Monddrehungen und ca. 28 Tagen-Drehungen des Mondes um die Erde. Mond-Ekliptik und dadurch Monddrehungen sind sehr unregelmäßig, weil sie von Anziehungskraft der anderen Himmelskörper abhängig ist.
      Wir sollen es weiter forschen, um dieses Thema gut zu verstehen.

      Mond-Monat-Umlaufzeit

      Wie es heißt benötigt der Mond einen knappen Monat, um die Erde zu umrunden. Das ist allein auf linguistischer Ebene interessant, denn diese beiden Worte klingen sehr ähnlich und in der hebräischen Sprache werden sie sogar gleich geschrieben: Mond = Monat = ירח

      Um die Umlaufzeit des Mondes um die Erde genau zu berechnen kommt es auf den jeweiligen Bezugspunkt an. Die siderische Umlaufzeit des Mondes beträgt 27,32 Tage (27 Tage, 7 Stunden, 43 Minuten). In dieser Zeit durchläuft er die Sternbilder des Tierkreises entlang der Ekliptik und begegnet dadurch jede Nacht anderen Sternen oder Planeten, was energetisch vielleicht auch einen Einfluss auf uns Menschen hat?

      Neben der siderischen Umlaufperiode wird auch die synodische, anomalistische und drakonische Umlaufzeit berechnet.