Die schwarzen Pharaonen

      Die schwarzen Pharaonen

      Die berühmten Pyramiden der "schwarzen Pharaonen" in Meroe im Sudan, sollen nun weiter erforscht und für die Öffentlichkeit erhalten und zugänglich gemacht werden. Möglich wird dies durch einen Stiftung. Die schwarzen Pharaonen waren auch der Teil der altägyptischen Geschichte. In den Pyramiden von Meroe finden sich viele Hinweise darauf. Eine der ersten Forschungsbereiche werden die Grabkammern der Pharaonin Kennuwa sein, die sechs Meter unter der Pyramide liegen. Darin gibt es zahlreiche gut erhaltene Darstellungen und Texte mit einem Bezug zu Ägypten.

      Die schwarzen Pharaonen kamen aus der nubischen Wüste

      Das heutige Sudan in der nubischen Wüste war die Heimat der schwarzen Pharaonen. Sie hatten ein hoch entwickelte Kultur, die sich neben der Ägyptischen entwickelt hat. Sehr viele Informationen findet man in einem Film auf You Tube unter dem Titel " Schliemanns Erben 07 die schwarzen Pharaonen". Sie haben genau wie die Ägypter Pyramiden gebaut, die zum Beispiel einen Neigungswinkel von 72 Grad hatten.
      Das nubische Volk stand lange unter der Herrschaft der Ägypter, konnte sich jedoch dann aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten, u.a. als Bogenschützen, bis zur Spitze des ägyptischen Reiches emporarbeiten. So beherrschten die Nubier für einen langen Zeitraum das ägyptische Reich, übernahmen aber weitgehend deren Gebräuche und Rituale, ebenso wie die Vorstellungen über das Jenseits. Auch durch den Nil waren sie den Ägyptern sehr verbunden, der für alle Anwohner ein spirituelles Element bedeutete.

      Die Pyramiden der schwarzen Pharaonen

      Viele der mehr als 20 Pyramiden in Meroe im Sudan befinden sich heute in einem hervorragenden Zustand. So als wären sie erst vor kurzem erbaut und ihre Hieroglyphen frisch in das alte Gestein gemeisselt worden. Auch das macht sie besonders. Ebenso, wie die Kultur um die schwarzen Pharaonen, die auf eine reiche aber noch weitgehend unerschlossene Zivilisation schließen lässt. Das am Oberlauf des Nil gelegene Land gibt bis heute den Forschern Rätsel auf.

      Wer sich die Pyramiden der schwarzen Pharaonen einmal anschauen möchte... Kulturschatz im Sudan - Doch nicht nur der Einfluss - Sudan - Reise - Süddeutsche.de

      Schwarze Pharaonen am weißen Nil

      Der Nil wird in den "weißen und blauen Nil" unterteilt. Die schwarzen Pharaonen werden dem weißen Nil zugeordnet. Die ägyptische Geschichte mit ihrer spirituellen Seite bezieht sich nur auf den Abschnitt des blauen Nils. Einige Wissenschaftler sehen die Erde ähnlich wie das menschliche Wesen mit seinen sieben Chakren und ordnen diese an verschiedenen Orten am Nil ein, und zwar auch nur im Bereich des blauen Nils. Gibt es da einen Zusammenhang?

      Die schwarze und weiße Pharaonen

      Die Herrscher der Reiche am oberen Nil, schwarze Pharaonen, hatten im Unterschied zu den Ägyptischen Pharaonen eine schwarze Hautfarbe. Aus diesem Grunde wurden sie vermutlich so genannt "die von der Sonne Verbrannten". Die Reiche entlang dem "Blauer und Weißer" Nil liegen am oberen Nil und dienen dem unteren Nil im Ägypten, so wie obere Atemwege des menschlichen Körpers dienen den unteren Atemwegen.

      Gustavo schrieb:

      So beherrschten die Nubier für einen langen Zeitraum das ägyptische Reich, übernahmen aber weitgehend deren Gebräuche und Rituale, ebenso wie die Vorstellungen über das Jenseits. Auch durch den Nil waren sie den Ägyptern sehr verbunden, der für alle Anwohner ein spirituelles Element bedeutete.


      Um 700 v. Chr. wurde Ägypten erobert und die nubischen Könige herrschten als 25 Dynastie über Ägypten.
      Der Name Nubien entstamm dem ägyptischen Wort „nebu“: nb.w (nab ̆w) beziehungsweise koptisch „nub“ – Gold . Gold wurde in die heiligen Tempeln der Welt gebracht nicht nur als Schmuck, sondern um den Körpern zu energetisieren und auch um die Tempeln als Energie-Resonator aufzuladen.