13 Schädel mit chirurgischer OP sind 6000 Jahre alt

      13 Schädel mit chirurgischer OP sind 6000 Jahre alt

      In Südrussland sind während einer Ausgrabung 13 Skelette mit Schädeln aufgefunden worden, die chirurgisch eröffnet wurden. =O Alle 13 wurden am mittleren Hinterkopf an einer der anatomisch gefährlichsten Stellen bei Kopfoperationen exakt gleich gut operiert.Die Schädel sind mindestens 6000 Jahre alt laut Aussage der Wissenschaftler und die Operationen sind am lebenden Menschen ausgeführt worden. Aufgrund der Untersuchungen kann man ausschließen, dass es sich nicht um behandelte Frakturen handelte. Rituelle Gründe werden ebenso angeführt wie Erkrankungen des Hirns, die es zu heilen galt. Verblüffend ist die Technik der Schädeleröffnung, die in dieser Form auch heutzutage noch, wenn auch nur sehr selten, durchgeführt wird.

      Der Bereich der Zirbeldrüse

      Auffallend bei dieser Schädeleröffnung ist, dass es sich jeweils um den gleichen Bereich im Hinterkopf handelt. Es ist auch der Teil des Kopfes hinter dem die Epiphyse ( Zirbeldrüse) liegt. Diese wird im Zusammenhang mit dem dritten Auge gesehen, was für einen rituellen Hintergrund sprechen würde. Auch im alten Ägypten sind bereits Operationen dieser Art durchgeführt worden und einige Wissenschaftler sehen hier das Wissen um das Horusauge als Grund für eine Schädeleröffnung.
      Auf einer Felseninsel in der Normandie mitten im Wattenmeer liegt Le Mont Saint–Michel. Einer Legende nach erschien der Erzengel Michael dem Bischof Aubert von Avranches und gab ihm die Aufgabe, auf der Insel eine Kirche zu bauen. Der Erzengel Michael brannte ihm mit dem Finger ein Loch in den Schädel, da Bischof nicht dem Befehl folgte. Doch nach dieser Ereignis des gebohrten Schädels baute er sie. Der Schädel des Bischofs wird in der Kirche St-Gervais in Avranches aufbewahrt. In Wahrheit ist es aber ein aufgebohrter Schädel aus dem Mittelalter sein. Aubert von Avranches errichtete zu Ehren des Heiligen Erzengels Michael eine Kirche/Kloster.