Klang und Körper

      Klang und Körper

      Der Inder Vemu Mukunda (1929-2000)hat an Hand alter indischer Schriften die Wirkung von Klang auf den Körper erforscht. Von Beruf war er Atomphysiker und Musiker. Er hatte also eine wissenschaftliche wie musikalische Ausbildung. Als Ergebnis fand er das Nada Brahms-System. Es beschreibt die Bedeutung der menschlichen Stimme als Klanginstrument für dem Körper.
      die altindischen Schriften basieren auf den vedischen Schriften, die sich aus sehr genauen mündlichen Überlieferungen entwickeln konnten. Die zu singenden Texte unterlagen einer präzise festgelegten Tonfolge und wurden als Hinwendung zum Göttlichen betrachtet. Insofern ist die menschliche Stimme wirklich als Klanginstrument zu nutzen um in Resonanz mit höheren Welten treten zu können. Es gibt auf unserem Planeten keine Kultur, die ohne Klang hätte bestehen können. Um so wichtiger war es, dass im Jahre 2003 die frühvedischen Schriften zum Weltkulturerbe hinzugefügt wurden als eine Sammlung von Meisterwerken für ein mündliches und immaterielles Erbe der Menschheit.

      Heilung durch Klang

      Mukunda ist aufgrund der Erforschung altindischer Schriften und Musik zu dem Ergebnis gekommen, das der Mensch mit insgesamt 12 Tönen in Resonanz treten kann. Es sind 12 Töne in chromatischer Reihenfolge ab dem C. Einer dieser 12 Töne ist der persönliche Grundton eines Menschen. Mit ausgesuchten Stimm und Singübungen kann man mit dem persönlichen Grundton für eine psychische wie physische Gesundheit arbeiten.
      Bei der Zahl 12 kann man in diesem Kontext die 12-paarigen Hirnnerven betrachten, welche man dann den Tönen zuordnen könnte. Geht man davon aus, dass wir uns durch unser Denken steuern können( leider viel zu oft negativ) , wäre es doch wunderbar mit ein paar einfachen Tönen ein wenig Ordnung in das menschliche Chaos zu bringen!

      Klang und die axiatonalen Linien

      Die 12 paarigen Hirnnerven oder Meridiane können unter bestimmten Bedingungen mit den sogenannten "axiatonalen Linien" verbunden werden, die die elektrochemischen Anteile des menschlichen Körpers mit den astrobiologischen Kreisläufen im Sonnensystem verbinden. Interessant ist in diesem Sinne, das gleich 2 Wörter in diesem Ausdruck zu finden sind, die auf die Art und Weise hindeuten, wie dies geschehen kann. Zuerst erkennen wir das deutsche Wort Ton für Vibration und Schwingung. 2. ist auch das Wort On in diesem Begriff zu finden. On hieß im Alten Ägypten die Stadt der Sonne und ist zudem ein Hinweist auf die Priesterschaft des Lichts, die schon zu früheren Zeiten Spuren auf der Erde hinterlassen hat. Beispielsweise durch besondere Bauwerke, wie die Pyramiden von Gizeh, Stonehenge oder viele südamerikanische Stätten, die besondere Klangschwingungen aufweisen.